szmmctag

  • Sticky Kontakt zum Projekt

    Hillersche Villa gGmbH., Klienebergerplatz 1, 02763 Zittau
    Patrick Weißig
    Telefon: 0177 2159161 Mail: p.weissig(at)hillerschevilla.de

  • 25.9. 19Uhr Kirchenkino in Großhennersdorf

    Bereits im zweiten Jahr zeigen wir in der Großhennersdorfer Kirche einen besonderen Film. Dieses Jahr: "Der große Diktator"

    „Hätte ich von den Schrecken in den deutschen Konzentrationslagern gewusst, ich hätte Der große Diktator nicht zustande bringen können“ – so blickte Charlie Chaplin auf seinen Film zurück. Es entstand der wohl bedeutendste und entlarvendste Film über das Nazi-Regime der je gedreht wurde. Der erste Tonfilm Chaplins versteht es dabei auf beeindruckende Weise die grausamen, aber auch lächerlichen Eigenschaften der Nationalsozialisten zur Schau zu stellen. Zu sehen im Großhennersdorfer Kirchenkino. (Dauer: 115min)

    Mit anschließendem Filmgespräch - Eintritt frei.
    25.9. um 19Uhr

    Chaplin Plakat

  • Stolpersteinverlegung, Ausstellungseröffnung und Lesung

    Prof. Carl Klieneberger zählt zu Zittaus herausragenden Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts. Ab 1912 leitete er das Zittauer Krankenhaus. Klieneberger setzte sich entscheidend für dessen Umbau ein, galt als überregional angesehener Mediziner und publizierte zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten. 1933 wurde er, aufgrund seiner jüdischen Abstammung, seines Amtes enthoben. Am 30.09.1938 suchte Klieneberger den Weg in den Freitod, einen Tag später sollte ihm die Approbation entzogen werden. Ihm zu Ehren und in Erinnerung wird am 12. September im Klinikum Zittau ein Stolperstein von Künstler Gunter Demnig verlegt und die neu gestaltete Ausstellung über das Leben Carl Klienebergers
    eröffnet. Beschlossen wird der Tag mit einer Lesung aus den Lebenserinnerungen seiner Schwester Emmy Klieneberger-Nobel im Café Jolesch.

    13.30 Uhr Stolpersteinverlegung und Ausstellungseröffnung – Klinikum Zittau (Haus 3)
    20.00 Uhr Lesung mit Annelie Reski und Hans-Ludwig Raatz (Violincello) – Café Jolesch (Klienebergerplatz 1)

    Klieneberger

  • Kaufhalle die zweite

    Von Wegen die Kaufhalle Großhennersdorf ist geschlossen... Am 15.8. fand die Präsentation des Projektes "Lanterna Futuri" in der ehem. Kaufhalle statt.
    Obendrauf noch ein Konzert des Postmodern Orchestras.
    Es war ein schöner Abend, an einem ungewöhnlichen Ort.
    Danke an alle Beteiligten! (v.a. an die Besitzerin Frau Skiba!)

    Blick hinein

    Blick ganz nah

  • WIR HATTEN DICH LIEB – unsere Kaufhalle Großhennersdorf

    Ein besonderer Blick

    Ja, Liebhaber hatte die Großhennersdorfer Kaufhalle viele. Der letzte war Björn Mühlberg, der Zittauer setzte ein letztes Zeichen. Die Lichter der Kaufhalle sollten nicht so einfach, sang- und klanglos ausgehen. Mühlberg organisierte eine deutliche Botschaft. „Wir hatten dich lieb!“ – dies stand in großen Leuchtbuchstaben am Abend des 31.7.2014 am Dach der Großhennersdorfer Kaufhalle. Gut 100 Menschen nahmen Abschied, betrachteten die liebevoll gestalteten Leuchtbuchstaben und sahen Filme und Bilder über und von dem Einkaufsmarkt, so auch einige Dorfkino-Produktionen.

    In den 80er Jahren flogen ihm viele Herzen zu – vom Zittauer Gebirge bis kurz vor Löbau kam die Kundschaft. Mitunter mehrmals täglich. Anfang der 90er Jahre dann der große Umbruch, die Kaufhalle lief von nun an privat. Die Liebe der Kundschaft ging langsam abhanden. Zu groß waren die Verlockungen der vielen Supermärkte im Umland, und irgendwie war es ja auch schick, auswärts auf Einkaufstour zu gehen. Das große Angebot anderswo, die günstigen Preise, und überhaupt: „Das Geld muss ja auch nicht im Dorf bleiben, am Ende macht noch jemand Gewinn auf meine Kosten.“

    Die Kaufhalle schlitterte einige Male am „Geschlossen werden“ vorbei – doch stets ging es weiter. Man war froh dass es weiter ging, und mit ein wenig Stolz blickte man auf die einzige Einkaufsgelegenheit im Dorf. Doch dieser Blick war nicht selbstverständlich. Viele blickten an ihr vorbei.

    Dass die Kaufhalle weit mehr als Einkaufsmarkt war, hatten dabei viele vergessen. Ein Ort des Treffens und Getroffenwerdens, ein Ort des Austauschs – kurz: Sie war ein Stück Dorfkultur. Doch leider, für immer weniger Menschen. Mit der Kaufhalle stirbt ein Stück dieser Kultur, ein Stück Lebensqualität – vermutlich unwiderruflich.

    „Früher war bei uns mehr los“, solche Meinungen fallen oft im Rückblick auf vergangene Zeiten. Dabei liegt es an jedem selbst, sein eigenes Lebensumfeld mitzugestalten. Sei es durch Vereinsarbeit, einen Besuch von Veranstaltungenr oder einen Einkauf. Noch bietet Großhennersdorf andere Einrichtungen: Vereine und Veranstaltungen, die das Dorf so besonders machen. Bleibt zu hoffen, dass diese noch ein wenig Bestand haben.

    PATRICK WEIßIG, 31.7.2014

  • Neuigkeiten - Filmprojekt in Israel

    Am 20. Juli sollte der Flug nach Tel Aviv starten. Ein Filmprojekt war der Anlass meiner Reise.
    Eine Dokumentation über Alexander Schneider. Als 13jähriger hat er das Grauen des zweiten Weltkrieges miterlebt. Gemeinsam mit seinem Vater wurde er deportiert. Seine letzte Station war das Außenlager Zittau. Hier starb sein Vater, kurz nach Ende des Krieges an Erschöpfung. Und hier, im heutigen Porajow, begrub Schneider seinen Vater. Was folgte war eine Odyssee durch Europa, Israel und den USA. Heute lebt der 82jährige Schneider in Los Angeles.
    „I have some stories for you“ mit diesen Worten meldete er sich bei uns. Er möchte uns seine Geschichte erzählen. Gemeinsam mit freien Filmemachern und Wissenschaftlern der Universität Potsdam planen wir das Projekt, Drehbeginn Mitte Juli.
    Doch dann tauchten vermehrt Nachrichten aus Israel auf, die uns beunruhigen. Wieder wird im Gazastreifen geschossen, wieder sterben Menschen, alte und junge. Als der Einsatz für Bodentruppen entschieden wurde sagen wir unsere Reise ab. Wir verständigen uns auf einen neuen Termin. Ungewiss ob dieser gehalten werden kann.
    Alexander Schneiders Geschichte gehört erzählt. 75 Jahre nach Beginn des zweiten Weltkrieges und ano 2014, in dem kriegerische Mittel für viele Menschen und Regierungen immer noch ein legitimes Mittel sind ihre Interessen durchzusetzen.

  • HÖRSPIELWORKSHOP - 28.7. bis 1.8.2014

    Du möchtest einmal dein eigenes Hörspiel herstellen? Du interessierst dich für Geschichten und erzählst gern welche? Du möchtest etwas über das Mittelalter erfahren und gern wissen, was sich die Menschen damals so vorgestellt haben?

    Dann freuen wir uns, dich bei unserem Hörspiel-Workshop begrüßen zu können. Hier lernst du, wie ein Hörspiel gemacht wird und stellst selbst eines her. Mithilfe von Laptop, Audio-Software und Mikrofon lassen wir kleine Hörspiele zum Großen Zittauer Fastentuch entstehen. Währenddessen tauchen wir mit euch in die Welt der biblischen Geschichten ein, die auf dem Großen Zittauer Fastentuch – einem faszinierenden Comic aus der Zeit von vor 500 Jahren – erzählt werden.
    Vorkenntnisse brauchst du dafür nicht, nur ein wenig Interesse an der Technik und den Geschichten auf dem Großen Zittauer Fastentuch. Du hast noch Fragen oder möchtest dich anmelden? Dann nutze den angegebenen Kontakt – wir freuen uns auf dich!

    Termin
    28.07.: 14.00 – 17.30 Uhr,
    29.07.–01.80.: 9.00 – 16.00 Uhr

    Ort
    Museum Kirche zum Heiligen Kreuz & Hillersche Villa Zittau

    Workshopleiter
    Beate Bengard (Religionspädagogin)
    Patrick Weißig (Medienpädagoge)

    Kontakt und Anmeldung unter
    p.weissig@hillerschevilla.de oder Telefon: 0177 2159161

    Anmeldeschluss
    11. Juli 2014 (begrenzte Teilnehmerplätze)

    Ein Projekt der Städtischen Museen Zittau und der Hillerschen Villa

    Workshopangebot

  • Neues aus dem Projekt

    Liebe LeserInnen,

    wie bereits in der Mitteilung vor gut sechs Monaten angeklungen, kann das Projekt in seiner derzeitigen Form nicht fortgesetzt werden. Es gibt jedoch weitere v.a. filmische und medienpädagogische Vorhaben in der Hillerschen Villa, welche in den letzten Wochen/Monaten vorbereitet wurden.
    So möchte ich Sie mit v.a. informieren über ein Filmprojekt welches die Hillersche Villa in Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam durchführt.
    Ein Zeitzeugenprojekt "I have stories for you".

    Der Dokumentarfilm wird sich mit der bewegten und bewegenden Lebensgeschichte eines Überlebenden des nationalsozialistischen Arbeitslagers in Zittau beschäftigen.
    Alexander Schneider war zusammen mit seinem Vater in Zittau inhaftiert. Die beiden waren zuvor gemeinsam mit Alexanders Schwester und Mutter wegen ihres jüdischen Glaubens deportiert worden und während die Männer als arbeitsfähig eingestuft und nach Zittau gebracht wurden, ermordeten die Nationalsozialisten die beiden Frauen in Auschwitz. Alexanders Vater starb kurz nach der Befreiung des Lagers durch die Rote Armee an Erschöpfung und der 13-jährige Junge war gezwungen, seinen Vater auf einem katholischen Friedhof zu begraben. Der Grabstein existiert noch heute und stellt den Ursprung der Recherchen des Forschungsprojektes zu Alexander Schneiders Lebensgeschichte dar. Für diesen begann nach dem Tod seines Vaters eine Odyssee durch Europa und Israel, welche letztlich in Los Angeles (USA) endete, wo er noch heute wohnt, während seine zweite Frau in Israel lebt.
    „I have stories for you“ soll sich der Person Alexander Schneider und ihrem Lebensweg auf emotional assoziative Weise nähern. Es wird nicht darum gehen, einen weiteren Film über den Genozid am jüdischen Volk zu drehen, sondern darum, die individuelle Geschichte und das Schicksal eines Einzelnen zu beschreiben und für den Zuschauer nachempfindbar zu machen.

    Am 20.7. begeben wir uns als Filmemacher und Rechercheure nach Israel - wir halten Sie hier auf den Laufenden.
    Herzliche Grüße
    Patrick Weißig

  • 6.12. - Filmwettbewerb Zittau 48

    Auch dieses Jahr finder für alle Hobbyfilmer der Mitmachfilmwettbewerb Zittau 48 statt.
    Und zwar vom 6. bis 8.12. - alle Infos dazu sind hier zu finden: www.zittau48.blog.de

    Viele Freude beim Mitmachen

  • So gehts weiter

    Liebe LeserInnen,

    wie bereits mehrfach geschrieben, kann das Projekt aufgrund fehlender Finanzierung nict fortgesetzt werden. Trotzdem soll der Projekttitel und das Projketansinnen nicht "sterben". Von nun an wird auf dem Blog über die filmische/medienpädagogische Arbeit der Hillerschen Villa berichtet.

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